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June 2, 2025

Stiftung Warentest fällt vernichtendes Urteil Diese Beruhigungsmittel-Präparate sind nicht sicher

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Vor allem sei noch unklar, wie sich eine dauerhafte Anwendung auf Organe wie die Leber auswirken könne. Zum anderen sei ungewiss, mit welchen Arzneistoffen Wechselwirkungen bestehen könnten. Die Stiftung Warentest rät daher Menschen, die Medikamente einnehmen, von CBD ab. Hinzu kommt, dass der Status von CBD-Präparaten, die keine Arzneimittelzulassung haben, zurzeit rechtlich umstritten ist.

  • Im Interview rät Redakteurin Nicole Merbach klar davon ab, CBD-Produkte einzunehmen.
  • Bei Nahrungsergänzungsmitteln liegt der Richtwert bei 150 Mikrogramm pro Kilogramm.
  • Die Samen sind von Natur aus frei von THC, können aber durch Kontakt mit THC-haltigen Blättern oder Blüten mit dem Stoff verunreinigt sein.
  • Fragen zur richtigen Dosierung und vor allem zu Sicherheit, Neben- und Wechselwirkungen sind noch nicht geklärt.

Stiftung Warentest untersucht CBD-Produkte aus der Hanf-Pflanze: THC-Gehalt problematisch

Verbraucher sollten sich an die Empfehlungen des Herstellers halten und bei Unsicherheiten Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker halten. Die Untersuchung zeigt auch, dass es an Studien zu den langfristigen Auswirkungen von CBD-Konsum mangelt. Insbesondere die Effekte auf innere Organe bei längerfristiger Anwendung sind noch nicht ausreichend erforscht. Diese Wissenslücke macht es schwierig, die Sicherheit und Wirksamkeit von CBD-Produkten bei langfristiger Nutzung einzuschätzen. Die Erkenntnisse aus dem Test der Stiftung Warentest könnten als Katalysator für eine Überarbeitung der bestehenden Regulierungen dienen. Diese rechtliche Unsicherheit erschwert es Verbrauchern, die Qualität und Sicherheit der Produkte einzuschätzen.

  • Die Analysen auf Pestizide, Blei, Nickel, Arsen und Quecksilber ergaben größtenteils unauffällige Ergebnisse.
  • In den Ölen von Canobo und Duowell sowie den Kapseln von Hempamed und Natcan wurde allerdings mehr THC nachgewiesen, als die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit für unbedenklich hält.
  • Die Öle, Cremes oder Sprays dürfen derzeit jedoch nahezu ungeprüft als Hygiene- oder Kosmetikprodukte verkauft werden, ohne dass sie irgendeinen offiziellen Wirksamkeitsnachweis erbringen mussten.
  • Alle über­schritten die ähnlich angelegten Sicher­heits­levels der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit Efsa oder des Bundesinstituts für Risikobewertung (vormals BgVV).

Auf seriöse Hersteller setzen

Erfahre mehr über die Vielfalt der Produkte, Qualitätsstandards und den legalen Erwerb von Cannabis. Einige Experten empfehlen Vollspektrum-CBD-Öle, die neben CBD auch andere Cannabinoide und Terpene enthalten. Diese könnten aufgrund des sogenannten “Entourage-Effekts” möglicherweise wirksamer sein als isolierte CBD-Produkte. Ein hoher Preis ist nicht unbedingt ein Garant für hohe Qualität. Verbraucher sollten das Preis-Leistungs-Verhältnis kritisch prüfen und verschiedene Angebote vergleichen. Die richtige Dosierung ist entscheidend für die sichere Anwendung von CBD-Öl.

Qualitätsmerkmale von CBD-Öl: Worauf unabhängige Tests achten

So gibt es Anbieter, die einfaches Hanf-Speiseöl zu deutlich überhöhten Preisen mit Hinweis auf einen natürlichen CBD-Gehalt anpreisen. Gleichzeitig sind Aromen – so das Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen – aber zulassungspflichtig, wenn sie nicht aus einem Lebensmittel gewonnen wurden. Daraus hergestellten Produkten gewonnen werden, nicht aber aus Hanfblüten oder -blättern, die ja als neuartig eingestuft wurden und zulassungspflichtig sind. Laut Kommission gelten sämtliche cannabinoidhaltigen Extrakte, und auch Produkte, denen sie zugesetzt wurden, als neuartig und sind nicht erlaubt. Einen europaweit vereinheitlichten Grenzwert für THC in anderen Lebensmitteln gibt es nicht.

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THC-Gehalt: Überschreitungen des Grenzwerts

Berauschende Wirk­stoffe dürfen sie aber praktisch keine enthalten. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl das Bundes­institut für Risiko­bewertung (BfR) als auch das Chemische und Veterinär­unter­suchungs­amt Karls­ruhe in zwei Unter­suchungen. Vor allem Tees und die cbd öl trendigen Produkte mit extrahiertem Cannabidiol (CBD) erwiesen sich als kritisch. Seit einiger Zeit darf Cannabis in Deutschland unter bestimmten Bedingungen legal konsumiert werden. Tierbesitzer sollten dabei Abstand zu ihren Vierbeinern halten, denn Tieren kann ein bestimmter Inhaltsstoff schaden.

Fazit: Stiftung Warentest gibt Orientierung – unabhängige Tests ergänzen das Bild

  • Grundsätzlich könnte CBD eine Lebensmittelzutat sein, da es kein Suchtstoff ist.
  • Das RubaXX Cannabisöl hat in unserem Apotheken-Test nichts zu suchen, da es kein CBD enthält.
  • Daraus hergestellten Produkten gewonnen werden, nicht aber aus Hanfblüten oder -blättern, die ja als neuartig eingestuft wurden und zulassungspflichtig sind.
  • Die Untersuchung hat die komplexe rechtliche Situation von CBD-Produkten in Deutschland verdeutlicht.

Viele Fragen sind noch offen, etwa zu Wechsel­wirkungen mit Medikamenten. Wer Arznei­mittel einnimmt, sollte auf CBD verzichten, das gilt auch für Schwangere und Stillende. Trotz der kritischen Bewertung durch die Stiftung Warentest zeigt eine repräsentative Befragung, dass etwa 12 Prozent der Deutschen CBD-Produkte verwenden. Die Hauptgründe für die Nutzung sind Entspannung, Stresslinderung und Hilfe gegen Schlafstörungen3.

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Dazu gehören unter anderem die Herkunft des Hanfs, das Extraktionsverfahren sowie der Gehalt an weiteren Cannabinoiden und Terpenen im Sinne eines Vollspektrum-Ansatzes. Auch Laboranalysen auf Schwermetalle oder Pestizide spielen in der Bewertung eine zentrale Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt des Tests lag auf der Frage, wie transparent die Anbieter mit ihren Produkten umgehen.

So haben wir getestet

Wer sich für einen fundierten CBD Öl Vergleich interessiert, findet im CBD Öl Test von Focus.de zusätzliche Orientierung. Laut Pharmazeutin Schindler gebe es Hinweise auf ein mögliches therapeutisches Potenzial von CBD, zum Beispiel bei Angststörungen. Studien, die methodisch überzeugten, existierten laut den Experten von Stiftung Warentest aber noch nicht. Der Onlinehandel mit CBD-Produkten, die beruhigend wirken sollen, boomt.

Wenig stichhaltig ist derzeit auch die rechtliche Einordnung von CBD-Produkten. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit verbietet aktuell ihren Verkauf. Im Dezember 2020 hat die EU-Kommission allerdings mitgeteilt, dass CBD künftig als Lebens­mittel angesehen werden könnte. Ob sie genehmigt werden, bleibt nach dem Test wie so viele Fragen offen. Nach Recherchen des „Tagesspiegels“ könnte das Geschäft mit dem Cannabidiol bis zum Jahr 2025 auf 16,8 Milliarden US-Dollar ansteigen.

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